Kategorie: Unterwegs

  • Dreikampf

    Wer in Hamburg wohnt, der hat’s gut: Der muss nicht extra anreisen, um am Freitag Abend im Schauspielhaus zu erleben, wie der wunderbare Julius Fischer und ich im Kampf der Künste Dreikampf gegeneinander antreten. Dreikampf heißt es, weil zwei Leute in vier Disziplinen – und zwar: Text, Lied, Kurzfilm und „macht doch was ihr wollt“ – gegeneinander antreten, logisch. Gut, dass es keine Disziplin namens „Brillen“ gibt, sonst hätte Julius schon gewonnen:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=a2ME3Tg0oS0]

    Ich nutze den Abend für die Weltpremiere eines ganz neuen Kloß-und-Spinne-Filmes – das ist mal ein würdiges Ambiente dafür … (Nüscht gegen das RAW, aber trotzdem …)

    Jetzt ist es 14.00 Uhr – die perfekte Zeit, um einen Kaffee trinken zu gehen und dabei das Hintergrundvideo für den Trickfilm aufzunehmen.

    (VS)

  • Gut gegessen, gut gekackt

    Ach, ist das schön. Und da behaupte ich immer, dass alle Werbung schlecht sei. „Lecker rein, locker raus“ (bzw. „LRLR“, wie eine jugendliche Bekannte es sofort übersetzte) wird sicher dauerhaft Eingang in meinen Sprachgebrauch finden. Und die Existenz eines verdauungsfördernden Ü-50-Brotes nimmt einem doch einiges an Angst vor dem Alter …

    (VS)

  • Sonnenuntergangsfotografie is not dead

    (Na gut. Bei dem Bild habe ich geschummelt. Das ist aus zwei Aufnahmen vom selben Standpunkt aus zusammengesetzt – einmal mit Focus auf das Schild, einmal auf den Mond.)

    (VS)

  • Tief in seinem Herzen ist der Mensch kein Landlebewesen

    Das Dumme am Urlaub war, dass er dann plötzlich, nach nur viereinhalb Tagen, vorbei war. Wir waren Segeln mit der Albert Johannes, einem Dreimaster. Auf der Ostsee. Ich fürchte, es wird hier in den nächsten Tagen viele Urlaubsfotos und wenig Text geben. Heute schreibe ich auf alle Fälle nichts mehr – ich habe mich schon als Urlaubsvertretung auf dem Blog Textilvergehen ausgelassen. Und zwar über ein Thema, das mir wie kaum ein zweites nicht am Herzen liegt: Fußball.

    So sah das Schiff aus:

    Ach, war das schön. Demnächst folgen die obligatorischen Sonnenuntergangs- und Schrottplatzfotos.

    (VS)

  • Urlaub

    Na super, jetzt, wo der Sommer vorbei ist, gehts an und aufs Meer … hoffentlich wirds nicht so wie in einem meiner Lieblings-Youtube-Clips:
    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=QH6OOfh7sFs]

    Und wenn ich in ein paar Tagen zurück bin, gucke ich mal, ob sie bei Negativeland diesen Film haben:

    [youtube=http://www.youtube.com/watch?v=Q8LV1S2q2GA&feature=related]

    (VS)

  • Verschnupft und zugenäht

    Slam ist ungesund. Aber schön. Nach einer tollen Tour nach Ulm und München verbrauche ich gerade einen Kubikmeter zu Taschentüchern veredelten Regenwald pro Stunde. Und freue mich, dass ich die neuen Abenteuer von Monstamovies (7 Wochen zelten an der verregneten Donau) gemütlich und unverbindlich am Bildschirm verfolgen kann. Zwischen zwei Packungen Taschentüchern, bleibt Zeit, das eine oder andere Dia abzufotografieren. Das ist der Vorteil, wenn man einmal beschlossen hat „Ich bin heute krank“: Man muss nichts sinnvolles machen. Von mir aus kann es noch ein paar Tage so weiter gehen – ich hab noch ein paar Kisten Dias von Muttern mit Bildern aus den 40er bis 70er Jahren. Aber da ist hängt ja noch das Damoklesschwert der „Kloß und Spinne“ DVD über mir (mein persönliches „Duke Nuke’em Forever“)


    Ach, die Donau! Ich war schon an der Elbe und am Mississippi, das reicht an Flüssen für ein ganzes Leben.

    (VS)

  • Demnächst: Tschüß!

    Der Titel soll nicht etwa die baldige Einstellung von Schnipselfriedhof ankündigen, ich habe ihn einfach von diesem Foto übernommen:

    Es gäbe soviel zu erzählen, aber die Zeit ist knapp, außerdem möchte ich es mir für morgen aufheben. Da bin ich zu Gast bei Read on, my dear – der Lesebühne mit Spreeblick in der Yuma-Bar in der Reuterstr. 63 und werde sicher ein bisschen vom Mississippi erzählen und vorlesen, ganz sicher aber von Oldenburg und Marzahn. In Marzahn ist auch das Foto oben aufgenommen, im Foyer des Kinos Sojus, um genau zu sein. Das Kino meiner Kindheit und Jugend. Ich selbst habe mich etwas besser gehalten.

    Noch mehr Marzahnfotos gibts nach dem Klick. (mehr …)

  • Na und, ich fahr dafür nach Oldenburg!

    MonstaMovies ist wieder unterwegs, um eine Fernsehserie zu machen. Diesmal ohne mich, aber sie sind schließlich alt genug. Dafür steuert Kirsten Fuchs Texte bei, es wird also alles gut. Das neue Projekt heißt „Nicht der Mississippi“ „Herr und Frau Donau“ „Die Donauten“ – das ist zumindest der Arbeitstitel und wie unschwer zu erraten ist, geht es um eine Reise auf der Donau. Wer die Reise unternimmt und überhaupt alles was man wissen will (und noch eine ganze Menge darüberhinaus) erfährt man im Projektblog: www.donauten.wordpress.com

    Liebe Monstas, gute Reise und Hirn- und Filmriss, oder wie das heißt in der Fernsehbrangsche.

    (VS)

  • Sackkarre im Arsch in Darmstadt

    Na super: Sonnenschein. Dabei war Mistwetter angekündigt. Seit Kachelmann im Knast ist, kriegen die das mit dem Wetterbericht nicht mehr auf die Reihe.

    Über das schöne Wetter hinweg tröstet ja vielleicht dieses Schild, das Micha im Backstagebereich der Centralstation in Darmstadt entdeckt hat:



    „Sackkarre hat nen Platten“ – ist das nicht zauberhaft? Ein Satz in dem Komik und Tragödie eins werden – wie in jedem großen Kunstwerk; auch in jenem, das wir „das Leben“ nennen. Und zum Kompott sind wir hier vielleicht sogar Zeugen der Geburt eines neuen Buchstabens, des „CK“ .

    Falsche Richtung.

    (VS)