Kategorie: Zumutungen

  • 2010 R.I.P.

    So. 2010 ist geschafft und da es für mich kein besonders gutes Jahr war, bin ich ganz froh darüber. 2011 wird das Jahr, in dem sich völlig überraschend alle Hoffnungen erfüllen werden – ich freu mich schon! Gleichzeitig wird es natürlich das Jahr des „Großen Schlamassels“, aber wer meinen Roman „Das Paradies am Rande der Stadt“ gelesen hat, weiß das natürlich und hat sich sicher entsprechend vorbereitet. Alle anderen sollten ihn schnell noch bestellen!

    (2.1.2011, Bahnhof Sande, zwei Stunden Aufenthalt wegen „Personenschaden“. Klick aufs Bild zum Vergrößern – dann wird es auch scharf!)

    Ich habe im letzten Jahr eigentlich eine ganze Menge geschafft, habe die Arbeit an einer Fernsehserie abgeschlossen, die inzwischen dreimal auf 3sat und ZDF lief und von ein paar hunderttausend Menschen gesehen wurde, habe in Rekordzeit ein Buch zur Fernsehserie geschrieben, habe ein gutes Dutzend Kloß-und- Spinne-Folgen verfasst und 9 davon vertrickfilmt, all meine Videos auf YouTube wurden 880.000 mal angesehen, ich habe außerdem alle Folgen für die DVD überarbeitet diese zusammen mit Voland & Quist mit anderthalb Jahren Verspätung gerade so noch vor dem Jahreswechsel vom Stapel gelassen, habe an einigen Fernsehserien- und Romanideen gearbeitet, 106 Einträge auf dem Schnipselfriedhof gepostet, der 2010 230.000 mal aufgerufen wurde, habe zwölf Vorlesetexte geschrieben und bin 60 mal aufgetreten. Außerdem bin ich pleite.

    (Neu, Neu, Neu!)

    Nach zehn Jahren, die ich mich freischaffend irgendwie durchgeschlagen habe, ist das sehr deprimierend. Ich bin sehr optimistisch, dass das bald überwunden sein wird, aber überhaupt an diesen Punkt gekommen zu sein … ironischerweise wähnen mich immer noch einige Bekannte aufgrund der Arbeit für’s Fernsehen in den Mittelstand aufgestiegen.

    (Klick auf das Bild zum Vergrößern)

    Erschwerend kam dazu, dass ich 2010 39 Jahre alt geworden bin, das wahrscheinlich dööfste Alter, das man haben kann. Im April werde  ich zum Glück 40! 40 ist ein schönes und würdevolles Alter. Ich hoffe, ich werde bis dahin  auch die nötige Weisheit und Lebenserfahrung akkumuliert haben, um nicht wieder Monate mit extrem stressigen, finanziell und künstlerisch unsinnigen Projekten (wie etwa dem Mississippi-Buch oder der Kloß-und-Spinne-DVD) zu verschwenden; um mich überhaupt auf einige wenige Sachen zu konzentrieren, statt Ideen für Projekte anzuhäufen, die ich nie realisiere, nicht einmal richtig ausformuliere, weil ich stattdessen schon dabei bin, zu überlegen, was ich sonst noch machen könnte; um mich besser verkaufen und besser verkaufbare Sachen zu machen … ähm … ohne mich zu verkaufen natürlich.

    So, da schwang jetzt ordentlich Selbstmitleid mit, aber das ist ja auch mal ganz schön. Ich habe überlegt, den Artikel „Lamorjanz oder jar nich“ zu nennen, was ein schöner Titel gewesen wäre, aber in Wirklichkeit ist diese Phase schon längst überwunden. Es gibt genug Ideen und auch die eine oder andere gute Aussicht fürs neue Jahr.

    PS: Gerade habe ich nocheinmal nachgeguckt und festgestellt, dass im Roman nirgends das Jahr 2011 als Termin für das Große Schlamassel genannt wird. Sehr geschickt, sich als Autor da nicht festzulegen. Die Jahreszahl findet sich nur in einer alten Fassung …

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  • Cyrano 2.0

    Das Schlimmste an der 80minütigen Verspätung auf der Fahrt nach Mainz waren eigentlich die Leute, die diese Zeit nutzten, um ununterbrochen „Kann ja wohl nich wahr sein“, „Also, das gibt’s ja wohl nicht“, „Und sowas nennt sich nun ICE“, „Typisch Deutsche Bahn“ oder – Ironie für Doofe – „Ich sag nur: Hochtechnologieland Deutschland“ brabbelten. Einer produzierte sich die ganze Zeit vor seinen Kumpels und kündigte an, wie er den Schaffner zur Sau machen würde. Als der schließlich kam, erwies sich der Idiot zum Glück als Maulheld, blubberte den Zugbegleiter ein bisschen voll („Kannjawohlnichwahrsein50EurofürneFahrkarteundsowasnenntsichnunICE“) und drohte dann damit nächstes Mal den Regionalzug zunehmen, was ich höchst erfreulich fand und für sinnvoll halte, da sein Verhalten ohnehin sehr provinziell wirkte.

    Der Mann von Welt macht es wie ich: Ich habe mich auf zwei Stunden Verspätung eingestellt und die Bahn hat es in anderthalb Stunden Verspätung geschafft. Da habe ich mich gefreut. (Von Spinne lernen, heißt Freuen lernen 🙂

    Wo ich gerade bei peinlichen Leuten bin: Gestern Abend war ich mit Freunden in einer Kneipe … naja, eher einem schicken Prenzlauer-Berg-Restaurant, das so tut, als sei es eine Kneipe … und an der Bar saßen ein Mann und eine Frau und sie redeten miteinander und irgendwann fingen sie an sich zu küssen, was an sich nicht weiter bemerkenswert ist, aber der Fönfrisurmann hatte die ganze Zeit über ein blau blinkendes Headset am Ohr. Wir haben vermutet, dass er sich vielleicht von einem Kumpel Baggertips und Anmachsprüche ins Ohr flüstern lässt – so eine moderne Fassung der Cyrano-de-Bergerac-Geschichte, aber dann hätte er es doch ablegen können, als die Küsserei begann. Oder brauchte er da auch Beratung? Als die Küsse etwas stürmischer wurden, krabbelte der Mund der Frau einmal seine Wangen hinauf in Richtung Ohrläppchen – eine Aktion die sie schließlich abbrechen und auf der anderen Seite fortsetzen musste, während der Typ das Headset wieder geraderückte. Also ich weiß nicht, ich weiß nicht.

    Was ich auch nicht weiß, ist, ob der Gebrannte-Mandel-Mann in Frankfurt/Main wirklich „Kleine Kotzprobe gefällig?“ gerufen hat, oder ob ich nur gehört habe, was ich hören wollte …


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    (VS)

  • Vaporware

    Ich hätte den Eintrag auch mit „Déjà-vu“ überschreiben können. Diese Woche sollte die Kloß-und-Spinne-DVD produziert werden, in etwa 2 Wochen wäre sie dann lieferbar gewesen, aber (man ahnt es schon): Es verschiebt sich mal wieder. Diesmal wegen eines technischen Problems. Sie wird aber rechtzeitig zum Weihnachtsfest rauskommen, falls jemand vorhatte, sie zu verschenken. Nur steht noch nicht fest, zu welchem.
    Vielleicht wird es vorher schon einen Kloß-und-Spinne-Film im Kino geben, ich hab ihn schon ganz genau vor Augen: 137 Minuten, nur eine einzige Einstellung und natürlich in 3D. In den ersten 135 Minuten passiert praktisch nichts. Kloß trinkt sein Bier, Norbert denkt mit geschlossenen Augen über die Welt nach und die Katze atmet. Dann kommt Spinne rein und sie reden noch zwei Minuten darüber, dass Filme heutzutage ja oft viel zu hektisch geschnitten und völlig überfrachtet sind.

    (VS)

  • Kloster Chorin

    Das muss man sich mal vorstellen: Noch vor hundert Jahren war hier nichts als öder blauer Himmel zu sehen:

    Wenn das Wetter so schön ist wie gestern, ist ein Nachmittagsausflug in die Umgebung von Berlin unbedingt empfehlenswert. Das Kloster Chorin kann man sich aber – wenn dort nicht irgendein Konzert oder so ist – getrost sparen. Im Kloster selbst gibt es wenig zu sehen, nur ein paar wirklich langweilige und mit ermüdenden Erklärungstafeln ausgestattete Ausstellüngchen, zum Beispiel über olle Klosterziegelsteine:

     

    Höhepunkt des Rundgangs war eindeutig die in der Kapelle ausgestellte Hebebühne. Aber dafür 4 Euro Eintritt?

    Man kann auch einen trübseligen Rundgang um den „Amtsee“ machen, vorbei an einem hässlichen Hotel, bedrängt durch die Zäune von Privatgrundstücken, durch ein vollkommen belangloses Wäldchen und entlang der Hauptstraße. Immerhin, mit dem Rücken zur Straße gelingt einem das eine oder andere hübsche Foto vom Seeufer.

    (VS)

  • Thilo Sarrazin und die Meinungsfreiheit

    Ich lese gerade „Deutschland schafft sich ab“ – nachdem sogar Kloß und Spinne schon darüber diskutiert haben, möchte ich doch gerne genau wissen, worum es geht 😉 Ich werde von der Lektüre hier sicher noch berichten, aber erstmal will ich es durchlesen und das kann dauern, denn mit seinen vielen Statistiken und Wiederholungen ist es nicht gerade ein Page-Turner.

    Darum heute nur was zur Diskussion um das Buch. Dass es von einigen seiner Fans als Beleg einer mangelnden Meinungsfreiheit in Deutschland herangezogen wird, ist so offensichtlich hanebüchen, dass man eigentlich gar nicht darauf eingehen müsste. Es verkauft sich hunderttausendfach. Es wird überall darüber geredet und geschrieben. Dass viele der Beiträge über das Buch eine andere Meinung vertreten als die im Buch vertretene, ist Teil der Meinungsfreiheit. Und wenn jemand erklärtermaßen gern schnörkellos redet, zuspitzt und provoziert, ist es doch eigentlich ein Erfolgszeichen, wenn sich dann auch jemand provoziert fühlt.

    Andererseits: Mich befällt große Fremdscham, wenn ich etwa das Bild dieses einen Demonstranten sehe, das durch alle Zeitungen und Nachrichtensendungen ging, dieser Typ mit dem „Halt’s Maul“-Plakat, wenn ich an die unsägliche Beckmann-Sendung denke, oder wenn ich im Fernsehen eine Vorschau auf eine Kabarettsendung sehe, bei der ein Florian Schröder sagt: „Thilo Sarrazin bringt Kulturen zusammen. Er ist der Beweis: Nicht nur der Islam hat hervorragende Hassprediger“ – tärä, Brüller, was haben wir gelacht, das wird man doch wohl noch sagen dürfen.
    Dummheit richtet sich leider nicht nach dem Standpunkt zur Integrationsdebatte.

    Ich habe einige kluge oder zumindest ernsthafte Kommentare zu Sarrazins Buch und seinen Thesen gelesen – ablehnende, diffenzierende, lobende – aber insgesamt scheint das alles in einem großen Gekeife unterzugehen. „Rassist“ brüllen die einen, „Gutmensch“ die anderen und Meinungsfreiheit scheint so ziemlich das letzte zu sein, worum es den Brüllaffen auf beiden Seiten geht, egal wie stolz sie deren Banner vor sich her tragen.
    Matthias Matussek bei Spiegel Online:

    „Es ist die Wut von Leuten, die es satt haben, das Mittelalter in ihrer Gesellschaft, die einen langen und mühevollen Prozess der Aufklärung hinter sich hat, zurückkehren zu sehen. Die es satt haben, für ihre Angebote an Eingliederungshilfen beschimpft und ausgelacht zu werden. Die es satt haben, über terrornahe islamistische Vereine zu lesen, über Ehrenmorde, über Morddrohungen gegen Karikaturisten und Filmemacher oder zu hören, dass auf Hauptschulhöfen „du Christ!“ als Schimpfwort benutzt wird. Die wütend zur Kenntnis nehmend lesen, dass sich westliche Staatsmänner für Frauen in einem islamischen Land einsetzen müssen, weil diese dort als Ehebrecherinnen gesteinigt werden sollen.
    Merkwürdigerweise aber sind nun zumindest viele der bei uns lebenden türkischen Mitbürger – und in der „SZ“ am Wochenende werden acht junge vorgestellt – nicht darüber empört, sondern über Sarrazins Buch.“

    Lassen wir mal die Frage beiseite, wie oft „du Christ!“ als Schimpfwort auf Hauptschulhöfen gebraucht wird (ich nehme an, seltener als „Du Kanacke / Opfer / Spast / Schlampe / Homo“ und ganz sicher seltener als „Gutmensch“ in der Sarazzin-Diskussion, aber da haben weder ich noch Matussek belastbares Zahlenmaterial). Was will uns Matussek mit seinem Beitrag sagen? Ich verstehe das so: In Deutschland lebende Türken sollen gefälligst die Schnauze halten, wenn über in Deutschland lebende Türken geredet wird, es sei denn, sie stellen ihrer Wortmeldung eine Erklärung über ihre Empörung über die Unrechtspraxis im Iran voran und werfen sich Asche aufs Haupt wegen doofer türkischer Hauptschüler und karikaturistenmordender Fanatiker. Dass die 8 jungen Leute in der SZ wahrscheinlich auch die Steinigung verurteilt hätten, aber eben nicht danach, sondern nach Sarrazin gefragt wurden – egal.

    So. Eigentlich wollte ich jetzt noch was zum Thema „Gutmensch“ schreiben, aber das muss bis morgen warten.

    (VS)

  • Toleranz? Nicht ganz.

    Koranverbrennung abgesagt, Bibelverbrennung verboten. Ich halte von beiden Büchern nicht viel – außer als zeitgeschichtliche Dokumente und kulturstiftende Werke, die in dieser Hinsicht allerdings schon längst ihre Schuldigkeit getan haben – egal, darum gehts mir jetzt gar nicht. Ich bin sehr froh, dass die Verbrennungen nicht stattfanden, Bücherverbrennungen sind eine üble Sache, übrigens auch unter ökologischen Gesichtspunkten (ab ins Altpapier!). Vor allem aber ist mir der hinter der Aktion deutlich erkennbare Wille, Spannungen anzuheizen, vielleicht sogar Gewalt zu provozieren, sehr unsympathisch.

    Daher fand ich es im ersten Moment auch sehr schön, zu lesen, dass ausgerechnet Islam-Gelehrte in Südafrika den Antrag gestellt hatten, die Bibelverbrennung zu verbieten. Das Ganze wurde denn auch als „Signal für Toleranz“ gewertet. Ich freute mich darüber – bis ich weiterlas: „Der Anwalt der Islam-Gelehrten, Zehir Omar, betonte gegenüber der Zeitung, das Gericht sei in allen Punkten seiner Argumentation gefolgt. Dazu zähle auch die Auffassung, dass die Meinungsfreiheit ihre Grenzen dann finde, wenn durch sie Mitglieder einer Religionsgemeinschaft verletzt würden.“ (Spiegel Online)
    Erinnert sich noch jemand an den Streit über die Mohammedkarikaturen? Einige Vertreter des abendländischen Christentums hielten die Gelegenheit für günstig, mit ihren „religiösen Gefühlen“ rumzufuchteln, die man ebenfalls nicht verletzen, über die man sich nicht lustig machen dürfe. Mit der Begründung des südafrikanischen Gerichtes ließen sich nicht nur die Bücherverbrennungen, sondern auch Mohammed-Karikaturen und Titanic-Kruzifix-Titelbilder verbieten.

    (VS)

  • Ich bin nicht paranoid. Ich kann beweisen, dass Ihr mich fertig machen wollt!

    (Eine alte Geschichte, die ich aus gegebenem Anlass mal wieder vorgekramt habe.)

    Die gegen mich gerichtete Verschwörung hat nur einen Fehler: Sie ist zu perfekt. So bin ich ihr auf die Schliche gekommen.

    Neulich zum Beispiel. Hatte ich Herpes. An der Lippe. Und was für eine! Die Mutter aller Herpen, eine schaurig glänzende Kolonie von Millionen von wimmelnden Viren, des Ekels bunte Blüte, ich sah aus, als hätte ich mir ein H.R.Giger-Gemälde auf die Lippe tätowieren lassen, als hätte ich einen Zombie gegessen und mir hinterher nicht den Mund abgewischt, ich sah aus, als hätte ein Hund mir in den Mundwinkel geschissen – verdammt noch mal: Ich schien dem feuchten Traum eines pubertierenden Warzenschweins entsprungen! In meinem Mundwinkel sah’s aus wie bei Hempels auf’m Kompost, Fotos von mir hätte man als hundertprozentigen Appetitzügler verkaufen können, ich war der Homo Horribilis! Stellt euch die Hexe aus dem Märchen von Hänsel und Gretel vor, mit all den Grieben und Pickeln, wie sie euch mit ihrem langen, warzenübersäten Zeigefinger zu sich heranwinkt … habt ihr das Bild vor Augen? Und stellt euch jetzt noch vor, sie wäre nackig! So scheiße sah ich aus mit diesem Mundfurunkel, dieser Lippenhämmorhoide, diesem Fressleisten-Lepra! (mehr …)

  • Unmoralisches Angebot

    Neulich erreichte mich ein Angebot, bei dem mir regelrecht übel wurde: Eine Einladung zu einem „Nach der Arbeit-Slam“, bei dem „motivierte und überzeugende Slammer“ für ein „gemischtes Publikum aus Personaldienstleistern, Unternehmern, Geschäftsführern, Studenten und Menschen, die Spaß an der Poesie haben“ performen sollen. Man solle seine Cahnce nutzen, diese potentielle Zielgruppe von sich und seinem Poetry Slam zu überzeugen, „um somit weitere attraktive Folgeaufträge zu generieren.“
    Okay, da will also eine Eventagentur das Label „Poetry Slam“ für die Feierabendbespaßung für irgendwelcher gelangweilter Mitte-Yuppies verwursten. Und dafür brauchen sie Leute wie mich („motivierte und überzeugende Slammer“). Erste Frage: Was kriege ich denn dafür, wenn ich mich an diesem Scheiß beteilige? Die Antwort stand als Stichpunktliste im angehefteten Konzept unter der Rubrik „Dein persönlicher Nutzen“ und jeder der Punkte war mit einem Häkchen versehen, wie bei ganz billiger Werbung üblich. Und dort stand dann zwar nichts von Geld, dafür aber Zeugs wie: „Steigerung des Bekanntheitsgrades“ oder „Erweiterung der Fanbase“. Und „Chance auf weitere Gigs“ (Frage: zu den selben Konditionen?) und als Bonus sogar noch: „Spaß- und Unterhaltungsfaktor“. Wow.

    Was denken sich diese Leute? Wahrscheinlich: Ach, beim regulären Poetry Slam gibts doch auch kein Geld, mit diesen geschäftsuntüchtigen Trotteln kriegen wir ein richtig billiges Event zusammen, da bleibt mehr für uns übrig.
    Über Ausverkauf bin ich ja durchaus bereit zu reden, aber sich an irgendeine Eventklitsche verschenken? Mann, mann, mann, Kunden schickt das Arbeitsamt …

    (VS)

    Nachtrag, 16.00 Uhr: falls es jemand bemerkt hat: Ich hab das nochmal umgeschrieben und weniger direkt aus dem Konzept zitiert, weil ich mir nicht sicher war, ob die mir deshalb irgendwie an den karren hätten pissen können.

  • Tatort Schweden: OP ruft Dr. Kuttner

    Der Titel ist vielleicht ein bisschen unklar, aber wer es schafft, diesen etwas lang geratenen Beitrag zu Ende zu lesen, wird schon merken, was das bedeutet oder zumindest, was er davon hat. (mehr …)

  • Saure-Dackel-Zeit

    Bild und Kurier scheinen die Story exklusiv zu haben. Bei den sogenannten „Qualitätsmedien“ sucht man sie jedenfalls vergebens.

    (VS)