Kategorie: Schnappschüsse

  • Schnipsel vom 12.1.2009

    Pimp my news

    „In den vergangenen zwei Jahrhunderten wurden an Australiens Küsten fast 200 Menschen von Haien getötet.“ (Spiegel Online)
    „Fast jedes Jahr wird ein Mensch an Australiens Küste von einem Hai getötet“ klänge schließlich nur ein Zweihundertstel so dramatisch.

    Die Krise überwinden

    Was sollen diese ganzen halbherzigen Konjunkturpakete bzw. -päckchen? Mit Konsumgutscheinen für alle Deutschen in Höhe von insgesamt 13,89 Billionen Euro müsste man meinen Berechnungen zufolge gut durch das Schlamassel kommen. Aber soweit denken die feinen kleingeistigen Damen und Herren da oben ja einfach nicht.
    Ausgeben könnte man die zum Beispiel in diesem Geschäft in der Schievelbeiner Straße:

    Alles, was das Herz begehrt

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    (Volker Strübing)

  • Handarbeit

    Ich liebe es, per Hand zu schreiben. Ich habe meinen Roman per Hand geschrieben, und jetzt, da ich meinen Teil des Buches zu Nicht der Süden schreiben muss, kann ich wieder Heft um Heft füllen. Keine „Neue Datei“ und erst recht kein Seitenumbruch können es mit dem Öffnen eines neuen Buches mit wunderbaren leeren Seiten aufnehmen, mit dem umblättern, kein Tastaturgeklapper kann das Gleiten eines guten Füllfederhalters über glattes Papier ersetzen … ach, schade, dass ich nicht schnurren kann!

    Natürlich nur, wenn es voran geht. Wenn der Kopf grad doof ist und das Papier leer bleibt, nutzt auch der teure Füller und das schön gebundene Buch nichts. Aber – und damit komme ich zum nächsten Vorteil des Schreibens per Hand – wenn man feststeckt, tippt man den Ertrag besserer Stunden ab. Klingt nach doppelter Arbeit, das ist es aber nicht. Weil das Abtippen gleichzeitig der erste Korrekturdurchgang ist und man viele kleine und größere Fehlerchen beseitigt. Rechtschreibfehler, Inhaltsfehler, Ausdrucksfehler, all solches Zeugs.

    Inzwischen gebe ich ziemlich viel Geld aus, wenn ich mir ein neues Schreibgerät oder ein neues Heft kaufe. Ich muss damit ja auch eine ziemlich enge Bindung eingehen, wir werden einiges zusammen erleben. Vorbei sind die Zeiten als ich mit Lotto-Kulis in Hefte aus Connys Container geschrieben habe. Geht auch, klar, wenns sein muss mach ich das auch wieder, aber schöner ist es mit gutem Arbeitsgerät.

    Ich arbeite und schreibe viel, es gibt Zeitdruck, aber keinen Stress. Ich habe den schönsten Beruf der Welt. Zumindest, wenn es so gut läuft, wie im Moment. Morgens (wenn ich es morgens schon aus dem Bett schaffe), wird abgetippt, Mittags gehe ich für zwei Stunden in ein Café schreiben, dann wird wieder daheim getippt und Krempel erledigt, abends gehe ich noch einmal für zwei oder drei Stunden schreiben, dann eher in die Kneipe als ins Café. So schön kann Arbeit sein. (Wobei das Glas Wein darauf hindeutet, dass ich zum Zeitpunkt des Fotos schon Feierabend gemacht habe.)

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    Das sind die Bücher und Hefte, die ich für Nicht der Süden bisher vollgeschrieben habe. Die bunten sind eher für Notizen, die mit dem Film zu tun haben, das große Buch „Notes“ habe ich während der Reise mit (gerne selbstmitleidigen) Tagebucheinträgen gefüllt, die anderen enthalten das, was einmal ein hoffentlich netter Teil des Buches von Kirsten und mir wird.

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    Der Schnipselfriedhof macht jetzt, zumindest was mich betrifft Weihnachtsurlaub bis Sonnabend oder so. Kein Bloggen mehr, bis ich die Rohfassung fertig habe!

    Frohe Weihnachten!

    (Volker Strübing)

    PS: Einen lieben Gruß (unbekannterweise?)

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  • Prenzlauer Allee, 18.12.2008

    Ist das nun der berüchtigte Klimawandel oder mangelnder Integrationswille von Pflanzen mit Migrationshintergrund? Man weeß es nich, man weeß es nich. Aber Hauptsache, es wird endlich Frühling.

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    Danke an Inken für den Hinweis!

    (Volker Strübing)

  • Schnipsel vom 27.11.08 – Ueckermünde

    (1) Pasewalk ist immer einen Zwischenaufenthalt wert. Graffitti am Bahnhof:

    zottel

    (2) Gestern das Lied „Roses“ von Jo Freya gehört. Liebliche, etwas gepresst klingende Frauenstimme, liebliche Musik und der Refrain „After he beats me, he is always so sad“. Ein ganzes trauriges Leben in einer einzigen Liedzeile zusammengefasst …

    (3) Und in der Haffzeitung von heute findet sich ein ganzes trauriges Leben in einem klitzekleinen Artikelchen:

    backshop

    (Volker Strübing)

  • Hoffentlich kriegt jetzt niemand Alpträume …

    Weihnachtseinkäufe sind einer der Schrecken der modernen Zivilisation. In Berlin hat es sich der Kaufhof am Alex ganz uneigennützig zum Ziel gesetzt, die Verbraucher zu warnen:

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    Ist diese Frau komplett am Computer gemacht oder ist das nur ein Photoshop-Overkill? Das Ergebnis ist jedenfalls mindestens so gruselig wie das Filmposter zu Saw IV, allerdings nur halb so schön wie mein Lieblingsreklameplakat der letzten Jahre:

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    Nein, der Bauzaun im Vordergrund stört nicht, ohne ihn wäre das Bild noch viel beunruhigender und ich hätte mich nicht so nah an diese … ja, was? Wer-erdbeere? … herangetraut. Ist Zörbiger eigentlich nach dieser Plakataktion Pleite gegangen? Bestümpt. Doch, doch ganz sicher, wenn danach noch jemand was von denen gekauft hätte, würde ich meinen Glauben an die Menschheit verlieren.

    (Volker Strübing)

  • Norderney

    Ein paar Fotos vom Wochenendauftrittsausflug nach Norderney. Das schlimmste vorneweg:

    So, jetzt kommen die schönen Bilder. (mehr …)

  • LSD im Lokal (2)

    Hier sind ein paar Fotos vom ersten Abend LSD – Liebe Statt Drogen im Lokal.

    Warten auf Zuschauer: Uli Hannemann, MichaEbeling und Elis an der Kasse:

    Letzte Probe vor dem Klo Auftritt. Ivo und Sascha:

    Kollektive Kippen? Gemeinschaftszigarette? Nee, dann lieber doch keinen Kommunismus:

    Beim kollektiven Kippenpaffen vor der Tür:

    Tube mit Iro:

    Micha mit blonden Haaren:

    Zur Musik von Erste Stufe Haifisch musste ich mitwackeln:

    Ich war ehrlich gesagt ganz froh, kein Mitglied mehr zu sein und den Abend entspannt genießen zu können, ohne mich mit den unvermeidlichen Startschwierigkeiten am neuen Ort auseinandersetzen zu müssen.

    Allgemein freudig wurden die deutlich niedrigeren Getränkepreise zur Kenntnis genommen. Doof für mich: Im Bassy habe ich bis zum Schluss Freibier bekommen, das billige Bier im Lokal ist also eigentlich viel teurer 🙁

    (Volker Strübing)

  • Grüße aus Ueckermünde

     

     

     

    Wenn ich mal alt bin, möchte ich ein Häuschen haben. Mit einem Garten, in dem eine Regentonne steht. Und in der Regentonne soll eine Melone schwimmen. Tagelang werde ich nichts anderes tun, als die Melone anzustupsen und zuzusehen, wie sie langam versinkt und dann gemächlich wieder nach oben steigt. Das wird schön.

    Spinnen sind nützliche Tiere, weil sie Wespen essen. Aber schön sind sie nicht.

     

     

    Zu diesem Bild fällt mir kein Kommentar ein:

     

     

    (Volker Strübing)

  • (Hier könnte ihre Werbung stehen)

    Ich hab doch jetzt keine Zeit mir auch noch eine Überschrift auszudenken! 8 Tage nach der Rückkehr muss man ja auch langsam mal die Sachen aus dem Rucksack sortieren und verstauen. Habe gerade ein Bild gefunden, das ich auf dem Schiff gemalt habe:

    Eigentlich wollten Kirsten und ich ganz viel malen, hatten extra alles dafür mitgeschleppt. Aber (mehr …)