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  • Ganz eindeutig: Es ist Herbst!

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    Von manchen Leuten sagt man ja, dass sie einen grünen Daumen hätten. Ich hätte dann wohl einen braunen …
    aber das klingt mir irgendwie  zu eklig.

  • Im Glashaus …

    … macht Steineschmeißen doch eigentlich erst richtig Spaß, oder?!

    Viele Sprichwörter bedürfen dringend einer Revision.

    (Volker Strübing) 

  • Schreibfaul

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    (Berlin, Torstrasse)

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    (Dessau, am Schillerpark)

    Ach ’ne HDR-Knipse, die fünf unterschiedlich belichtete Bilder gleichzeitig schießt, das wäre schön.

    (Volker Strübing)

  • Mein Versagen als Bürger der DDR

    Fritz J. Raddatz siedelte 1950 als Neunzehnjähriger von West- nach Ost-Berlin über, um im vermeintlichen Arbeiter- und Bauernstaat zu studieren und zu leben. Seine Karriere in der DDR verlief ziemlich steil. Er wurde erst Leiter der Auslandsabteilung und stellvertretender Cheflektor des Verlages „Volk und Welt“. 1958 verließ er die DDR. Von 1976 bis 85 war er Leiter der Feuilletonabteilung der „Zeit“ in deren jüngster Ausgabe nun ein von ihm geschriebenes Dossier mit dem Titel „Mein Versagen als Bürger der DDR“ erschien. Darin setzt er sich äußerst elbstkritisch mit seiner Zeit in Ost-Berlin auseinander, als er – obwohl ihm vieles Unrecht bekannt war – das System unterstützte, mittrug und vertrat, wobei er sein Wissen und sein Gewissen überlistete, in dem er sich kleine Aufmüpfereien erlaubte.

    Vermerkt wird auch, dass ich es abgelehnt habe, Mitglied der Gesellschaft für deutsch-sowjetische Freundschaft zu werden. Und hier wird es prekär. (…) Das zu verweigern war freches Sakrileg und mein recht keckes »Ich liebe keine Einbahnstraßen, ich gehe da erst rein, wenn es umgekehrt auch eine ›Gesellschaft für sowjetisch-deutsche Freundschaft‹ gibt« nicht einmal ganz ungefährlich. Diese Weigerung habe ich als »Mut« deklariert. Doch schaukelt der selbst verliehene Mut-Orden nicht doch recht schiefschultrig? Was wäre denn schon die ärgste Konsequenz gewesen? Doch nicht das Lager in Workuta.

    Ich bin damals in die Deutsch-Sowjetische-Freundschaft eingetreten. (mehr …)

  • Bilderrätsel

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    Drei Fragen, deren Antworten durch Meditation über obigem Bild zu finden sind:

    – Was unterscheidet den linken vom rechten Fensterflügel?

    – Wie hat der Autor den Sonntag verbracht?

    – Was ist der Sinn des Lebens?

    (Volker Strübing)

  • Ich habe die Zukunft gesehen …

    … und zwar auf einem Foto von Lars vom Spitblog.
    Zukunft

    (Volker Strübing)

  • Kino, Kino, Kino (ein besserer Titel für dieses Posting ist mir nicht eingefallen)

    Gestern habe ich mir „Stirb langsam 4.0“ angeguckt und war sehr zufrieden mit dem, was mir geboten wurde. War natürlich nicht so gut, wie der erste Teil, aber das ist bei Serien ja immer so, wie ich gerade am eigenen Leibe erleben muss 😉

    Nach dem grausligen Casino Royal, war es das erste mal, dass ich mich wieder für einen Action Film ins Kino begab, und immerhin hatb er mich wieder so halbwegs mit dem Genre versöhnt. Es gab viel Krach und Explosionen und schwerkraftbefreite Autos und Menschen und was zum Schmunzeln. Damit meine ich jetzt weniger die actionheldentypischen und ziemlich abgedroschenen Bruce-Willis-Sprüche, sondern eher den ganzen Computer- und Hackermumpitz, den sie da verzapft haben. Mein Favorit: Ein Statusfenster mit Fortschrittsbalken und dem Text „Uploading Virus … 10% … 20% ….. Done!“ 🙂
    Noch mehr Spaß als an dem ganzen Spektakel hatte ich allerdings an dieser wunderbaren Parodie auf das Filmplakat:

    Um es richtig würdigen zu können, muss man Robert Rescue kennen. Wer Robert Rescue nicht kennt, fährt am besten mal an einem Donnerstag in den Wedding zu den Brauseboys.

    Was mir im Kino noch auffiel, ist, dass mein Boykottaufruf gegen computeranimierte Filme für die ganze Familie offensichtlich nicht befolgt wurde. Ansonsten wäre nicht das ganze Kino vollgepflastert mit Vorankündigungen für die nächste Welle putziger Tierchen in 3D.
    Kein Wunder, dass mir vor diesem Hintergrund ein Filmtrailer besonders sympathisch war:

    [youtube=http://youtube.com/watch?v=XnCR3fAVPWs]

    Aber sacht mal, der Kran, der ist doch mit ’nem 3D-Programm gemacht, oder? Na egal. Ich hab ja gar nichts gegen 3D-Animationen, nur gegen computeranimierte Filme für die ganze Familie mit niedlichen Tieren. Sie gehen mir auf den Keks. Mir wird schon von den Plakaten übel. Nicht mal Shrek 3 kann ich mehr ertragen. Herrjeh, früher da gab’s mal so schöne (teilweise) computeranimierte Filme für (fast) die ganze Familie. Durchaus auch mit (mehr oder weniger) niedlichen Tieren!

    Ups … wer im Glashaus sitzt, soll keine Kinder in den Brunnen fallen lassen:

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    Nö, ich schreib jetzt nicht, was es damit auf sich hat. Keep watching the schnipselfriedhof 😉

    Jedenfalls: Kurz nach „Stirb langsam“ war auch „Harry Potter Teil soundso“ zuende. Was war ich froh, dass ich den nicht geguckt habe, denn (wie ein heftig vor sich hinpubertierender Potterast seine Kumpels und alle Unschuldigen im Umkreis von 10 Metern informierte) : „Das Feuergesicht, jaha? Dis war voll büllejh jemahacht! Dis war in Teil 3 viel besser!“

    (Volker Strübing)

    PS: Wer war eiegtlich der Arsch, der im Kino Salamistullen gegessen hat? Bäh, hat das penetrant gestunken.

  • Ersatzwürde

     

    Vorgestern bekam ich eine Email mit einem schönen Tippfehler: Statt „… für Ersatz würde ich sorgen …“ stand dort etwas von „Ersatzwürde“. Da habe ich ein bisschen drüber nachgedacht. Ersatzspaß, Ersatzindividualität, Ersatzfreiheit, Ersatzbefriedigung werden in den Einkaufszentren in allen Farben und Formen und für jeden Geschmack und Geldbeutel angeboten.
    Und Ersatzwürde? Das ist dann wohl, wenn man unterbezahlte Reinigungskräfte „Facility Manager“ oder Soap-Clowns „Stars“ nennt. Oder Arbeitslose nicht mehr als Sache bearbeiten, sondern als Fall managen lässt. Und Nationalismus, Sexismus, Rassismus sind ebenfalls wichtige und seit Jahrhunderten bewährte Ersatzwürdeprovider.
    Apropos: Vielleicht kann man ja den Artikel 1 des Grundgesetzes ändern, bevor er endgültig zur Farce wird. Wie wär’s mit: „Die Würde des Menschen ist unantastbar, es sei denn, es wird eine Ersatzwürde zur Verfügung gestellt“?

    Hm. Ich glaub, ich trink erst mal Kaffee, da bin ich heut noch nicht zu gekommen.

    (Volker Strübing)

  • Kitsch ist mein zweiter Vorname

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    Hat eigentlich noch jemand außer mir den Eindruck, dass es dieses Jahr äußerst viele Regenbögen gibt?

    (Volker Strübing)

    (NACHTRAG, 15.15 Uhr: Bild skaliert und neu hochgeladen.)