Zu Weihnachten habe ich mir selbst eine elektrische Zigarette geschenkt (Häh? Issn das?). Jetzt habe ich endlich eine Zigarette mit USB-Anschluss – es musste ja soweit kommen. Der USB-Anschluss ist aber nur zum Laden des Akkus da, noch kann man keine neue Firmware installieren. (mehr …)
Kategorie: Schnappschüsse
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Donausommer / Fischlandwinter
Bevor ich nächste Woche endlich für die dann angeblich wirklich daseiende Kloß-und-Spinne-DVD Werbung mache, möchte ich heute auf die neue Serie von Monstamovies (das sind die, die mich in die Arktis und an den Mississippi geschleppt haben) hinweisen. Sie startet am 9.12. um 22.25 Uhr auf 3sat (Infos und alle Sendetermine hier) und scheint sehr schön zu werden. Ich habe sie bisher nur in sehr rohem Zustand und ausschnittweise gesehen, aber das war schon toll. Und ziemlich ungewöhnlich. Wer auf Action, schnelle Schnitte und Informationsvermittlung steht, braucht allerdings nicht einschalten. Wer sich auf ein Experiment einlassen will, der ist bei den „Donauten“ richtig.
[youtube=http://www.youtube.com/watch?v=_8pK7hb07Ps]
Donau im Sommer ist ja ganz hübsch, aber es gibt wohl nichts, was so schön ist wie das Meer und die Küste im Winter. Nagut: Meer und Küste im Sommer vielleicht noch, aber erst ab 60 Grad nördlicher Breite. Da ich ja neulich eh schon als Naturromantiker überführt wurde und letztes Wochenende, vor dem großen Schnee also, auf dem Darß war, kommen hier noch ein paar selbstgemachte Kitschbilder. Ich möchte im nächsten Leben gern als Postkartenfotograf wiedergeboren werden.















(VS)
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Zitatendrang
„Ihre Liebe war wie blutiges Austernfleisch, das zwischen Rostock und Ribnitz-Damgarten auf eine perlmuttene Wäscheleine gespannt war.“
Micha Ebeling

(ein paar Kilometer hinter Ribnitz-Damgarten, November 2010)
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Summt ist ein schöner Name. Und ein schöner Ort.
Mal wieder ist keine Zeit zum Schreiben. Es gibt allerhand zu tun, aber davon muss ich ein andermal berichten, was ich aber wahrscheinlich nicht tun werde, da ich, soweit ich mich erinnere, auf die Ankündigung, hier demnächst zu irgendeinem Thema noch mehr zu schreiben, nie Taten habe folgen lassen. Vielleicht sollte ich deshalb auch nichts davon schreiben, dass ich letzte Woche einen sehr schönen Ausflug zur Baseler Lesebühne St. Bimbam gemacht habe, von dem ich gerne erzählen würde …
Auf alle Fälle kann ich verkünden, dass es wohl noch diese Woche einen neuen Kloß-und-Spinne-Quickie geben wird. Den habe ich heute in einer verlängerten Mittagspause geschrieben und wenn ich ihn ohne Schnickschnack vertrickfilme, könnte er Donnerstag oder so online sein.
Heute Abend bin zu Gast bei LSD – Liebe Statt Drogen und werde zwei alte, aber schöne Geschichten vorlesen. Und am Sonntag war ich spazieren in Summt im Mühlenbecker Land. Inmitten all der grauen Novembertage hatte sich der Himmel erbarmt und ausgerechnet an diesem Nachmittag die Wolken beiseite geschoben, so dass ich wenigstens ein paar Fotos posten kann …

(Mehr Fotos nach dem Klick) (mehr …)
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Mensch, ganz vergessen …
… zweiter Platz beim Slam-Poetry-Fotowettbewerb in der Kategorie „Backstage“:
Ich hoffe, es gibt irgendwann einen Link zu allen Bildern, dann reiche ich den nach …
(VS)
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Menno, immer postet der nur Fotos, is der zu faul zum Schreiben, oder was?














Nein, ich bin nicht zu faul zum Schreiben. Nur für den Schnipselfriedhof habe ich gerade nichts und außerdem mache ich gerne Fotos und will die auch zeigen.
Irgendwann sollte ich vielleicht mal lernen, die Effekte von Paint Shop Pro subtil einzusetzen – anderseits gefällt es mir so. Bei den Fotos oben habe ich eigentlich auch nur die Schwarzweißkonvertierung benutzt und dabei ein Rotfilter simuliert, wie man es früher eingesetzt hat, um bei Schwarzweißbildern dramatische Wolken hinzubekommen … jaja, geschummelt wurde auch schon zu analogen Zeiten, sowohl bei der Aufnahme, als auch in der Dunkelkammer. Ich muss es wissen, ich war in den 80ern in der Foto AG.(VS)
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Schnappschüsse
„Schnotz“ ist ohne jeden Zweifel ein wunderschönes Wort. Aber ich bin nicht sicher, ob es ein guter Name für eine Bäckerei ist. Ich muss da sofort an unangenehme Geschichten über Bäckereilehrlinge in Großbäckereien denken …



Und für ein Bordell ist das hier ein komischer Name:



Andererseits macht damit Saturn kostenlos für das Etablissement Werbung: „Geiz ist geil“.Vom Puff zur Brautmode. Ich nehme an, dass die „70%“ im Schaufenster angibt, wieviele der Ehen, die in Brautkleidern aus diesem traurigen Laden geschlossen werden, innerhalb eines Jahres wieder kaputt gehen … (entdeckt von Dan Richter)



Irgendwie muss man ja sieben Stunden Zugfahrt rumkriegen. Zur Not eben mit Freude pur:



(VS) -
Der letzte Hafen

Hier sind noch ein paar Sommerurlaubsbilder, die ich ganz zu posten vergessen habe. (Liebe Anika, ich hab keine Lust auf Flickr, aber vielleicht bastele ich hier mal eine extra Galerie mit meinen Lieblingsbildern …) Ich war im Sommer 4 Tage auf der Ostsee unterwegs auf dem Dreimaster Albert Johannes (siehe auch hier und hier). Tagsüber segelten wir, abends legten wir irgendwo an – zweimal in Stadthäfen, einmal vor einer kleinen Insel und einmal in einem Industriehafen. Letzteres hatte einiges Gemaule zur Folge; es gab keinen Strand in der Nähe und keine Cafés, aber ich fand ihn toll. Und als ich die Abwrackwerft um die Ecke entdeckte, war ich restlos begeistert. Schon vor zwei Jahren auf Island war ja ein Schrottplatz einer meiner Lieblingsorte gewesen. (mehr …)
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Kloster Chorin
Das muss man sich mal vorstellen: Noch vor hundert Jahren war hier nichts als öder blauer Himmel zu sehen:

Wenn das Wetter so schön ist wie gestern, ist ein Nachmittagsausflug in die Umgebung von Berlin unbedingt empfehlenswert. Das Kloster Chorin kann man sich aber – wenn dort nicht irgendein Konzert oder so ist – getrost sparen. Im Kloster selbst gibt es wenig zu sehen, nur ein paar wirklich langweilige und mit ermüdenden Erklärungstafeln ausgestattete Ausstellüngchen, zum Beispiel über olle Klosterziegelsteine:


Höhepunkt des Rundgangs war eindeutig die in der Kapelle ausgestellte Hebebühne. Aber dafür 4 Euro Eintritt?

Man kann auch einen trübseligen Rundgang um den „Amtsee“ machen, vorbei an einem hässlichen Hotel, bedrängt durch die Zäune von Privatgrundstücken, durch ein vollkommen belangloses Wäldchen und entlang der Hauptstraße. Immerhin, mit dem Rücken zur Straße gelingt einem das eine oder andere hübsche Foto vom Seeufer.

(VS)








